StartHub Hessen
02.03.2026

Frankfurter Start-up sichert sich Investment über 11 Millionen Euro

Das Gesundheit-Start-up Oska Health hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 11 Millionen Euro abgeschlossen. Als Investor ist auch die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) beteiligt.

Smartphone mit geöffneter Oska Health App auf weißem Hintergrund © Oska Health GmbH
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Das Frankfurter Start-up Oska Health hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 11 Millionen Euro abgeschlossen. Als Lead-Investoren benennt das Start-up in einer Mitteilung die Venture Capital-Fonds Capricorn Partners und SwissHealth Ventures. Unter den weiteren Investoren ist darüber hinaus auch die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) vertreten.

Oska Health bietet persönliche, digitale Begleitung für chronisch Erkrankte

Als Start-up aus dem Gesundheitssektor, gegründet 2022, bietet Oska Health für Patienten mit chronischen Erkrankungen eine persönliche, digitale Begleitung zwischen den Arztbesuchen. Dies soll Patienten den Alltag zwischen Arztbesuchen erleichtern, um so etwa eine korrekte Einnahme von Medikamenten oder eine nachhaltige Veränderung des Lebensstils zu ermöglichen. Dafür stellt Oskar Health Patientinnen und Patienten zertifizierte Gesundheitsberater zur Seite, die per Video, Chat und digitaler Therapie-App dabei unterstützen, ärztliche Empfehlungen wirkungsvoll in den eigenen Alltag zu integrieren und Komplikationen zu vermeiden.

Start-up kooperiert bereits mit mehr als 20 gesetzlichen Krankenkassen

Nach eigenen Angaben arbeitet Oska Health bereits mit mehr als 20 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland zusammen. Für deren Versicherte ist das Angebot von Oska Health kostenlos nutzbar. Das frische Kapital will das Start-up nutzen, um die eigenen Programme weiterzuentwickeln, das Team zu vergrößern und die Skalierung mit Krankenkassen und ärztlichen Netzwerken voranzutreiben. Im Jahr 2023 hatte Oska Health bereits das Start-up-Stipendium push! des Landes Hessen erhalten.

Gründer wollen bestehende Lücken in der Alltagsbegleitung von Patienten schließen

"Unser Gesundheitssystem ist stark in der Diagnostik, aber schwach in der Alltagsbegleitung", erklärt Niklas Best, CEO und Mitgründer von Oska Health. "Wir kombinieren persönliche Begleitung mit KI, um genau diese Lücke zu schließen." Von diesem Ansatz zeigt sich von Investorenseite unter anderem die BMH überzeugt: "Für uns als BMH ist das ein überzeugendes Beispiel für wirkungsorientierte, technologiebasierte Versorgungslösungen mit klarer Systemrelevanz", betont das Team der BMH auf LinkedIn.

Die vollständige Mitteilung zur abgeschlossenen Seed-Finanzierungsrunde kann hier abgerufen werden. Weitere Informationen zu Oska Health gibt es außerdem auf der Webseite des Start-ups. Zuletzt hatte die BMH als Lead-Investor auch einen siebenstelligen Betrag in das Frankfurter Lese-Start-up READO investiert. Unseren Bericht zur Reado-Finanzierungsrunde und zu den Plänen des Start-ups mit dem frischen Kapital gibt es hier zu lesen.

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